Gesundheits-News

Wenn's im Kreuz zwickt und zwackt
Tag der Rückengesundheit am 15. März 2008


(djd/pt). Die Wirbelsäule zwickt und zwackt? Weder Ruhe noch Bewegung helfen, den Schmerz loszuwerden? Das ist leider kein Einzelfall: 80 Prozent der Deutschen leiden mindestens einmal in ihrem Leben an Rückenschmerzen. 30 bis 40 Prozent der Betroffenen werden permanent von den Beschwerden im Kreuz geplagt, etwa ein Drittel bis ein Viertel sind dadurch deutlich beeinträchtigt. Die Volkskrankheit Rückenschmerzen zählt zu den größten Gesundheitsproblemen Deutschlands. Sie sind im Übrigen kein "Alterszipperlein": Die meisten Patienten sind zwischen 35 und 55 Jahre alt, ein Drittel sogar jünger als 30.

Berufe mit Risiken und Nebenwirkungen

Nach Schätzungen des Deutschen Grünen Kreuzes verursachen Krankheiten von Wirbelsäule und Rücken jährlich 3,7 Millionen Krankschreibungen für insgesamt 75,5 Millionen Tage Arbeitsunfähigkeit. Einige Berufe sind von Erkrankungen der Wirbelsäule überdurchschnittlich betroffen: Dazu zählen Berufskraftfahrer, Landwirte oder die Fahrer von Baumaschinen und Gabelstaplern. Sie werden von Ganzkörpervibrationen malträtiert, die erhebliche Auswirkungen auf die Bandscheiben haben. Nicht zuletzt vor diesem Hintergrund macht die Europäische Union (EU) ernst und setzt den Schutz von Arbeitnehmern vor gesundheitlichen Gefährdungen ganz oben auf die Prioritätenliste. So sollen EU-weit alle Beschäftigten künftig vor gefährlichen Schwingungen, die von Arbeitsgeräten oder -maschinen ausgehen, geschützt werden.

Schwingungen messen, aber wie?

Wie aber lässt sich ermitteln, ob die Schwingungen die Gesundheit gefährden beziehungsweise wann die EU-Grenzwerte erreicht sind? Die Antwort präsentiert der Sitzhersteller Grammer mit dem neuen Schwingungsmessgerät VibroControl, das zusammen mit der Firma Wölfel entwickelt wurde. Es wird am Fahrersitz des Traktors oder der Baumaschine angebracht, misst permanent die Schwingungsbelastung und weist somit frühzeitig auf Gefährdungen hin. Eine Akkuladung reicht für eine Betriebsdauer von mindestens zwölf Stunden - die Vibrationen eines Arbeitstages können so einfach und umkompliziert aufgezeichnet werden. Auch durch Kälte oder Hitze lässt sich das Gerät nicht erschüttern - es ist für eine Betriebstemperatur von minus zehn bis plus 50 Grad Celsius ausgelegt.

--- Daten/Fakten oder Kurztext ---
(djd/pt). 80 Prozent der Deutschen leiden mindestens einmal in ihrem Leben an Rückenschmerzen. 30 bis 40 Prozent der Betroffenen werden permanent von den Beschwerden im Kreuz geplagt. Einige Berufe sind von Erkrankungen der Wirbelsäule überdurchschnittlich betroffen: Dazu zählen Berufskraftfahrer, Landwirte oder die Fahrer von Baumaschinen und Gabelstaplern. Nicht zuletzt vor diesem Hintergrund will die Europäische Union (EU) künftig mit einer neuen Verordnung alle Beschäftigten vor gefährlichen Vibrationen, die von Arbeitsgeräten oder -maschinen ausgehen, schützen. Wie aber lässt sich ermitteln, ob die Schwingungen die Gesundheit gefährden beziehungsweise wann die EU-Grenzwerte erreicht sind? Die Antwort präsentiert der Sitzhersteller Grammer mit dem neuen Schwingungsmessgerät VibroControl, das zusammen mit der Firma Wölfel entwickelt wurde. Es wird am Fahrersitz des Traktors oder der Baumaschine angebracht, misst permanent die Schwingungsbelastung und weist somit frühzeitig auf Gefährdungen hin. Eine Akkuladung reicht für eine Betriebsdauer von mindestens zwölf Stunden - die Vibrationen eines Arbeitstages können so einfach und umkompliziert aufgezeichnet werden.


Das Schwingungsmessgerät
Das Schwingungsmessgerät "VibroControl" kann Fahrer von Traktoren oder Baumaschinen frühzeitig vor gesundheitsgefährdenden Vibrationen warnen.

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