Wenn plötzlich Östrogene fehlen
Hormonersatztherapie lindert Beschwerden und lässt die Haut schöner werden
(djd/pt). Frauen leben nicht nur länger und gesünder als Männer - häufig legen sie auch mehr Wert auf ihr Äußeres. Obwohl viele Frauen Anfang 50 eher wie 40 aussehen und sich auch so fühlen, werden spätestens mit dem Beginn der Wechseljahre die Zeichen der Zeit sichtbar: Schlaffe, trockene Haut im Gesicht und dünnes, sprödes Haar sind deutliche Merkmale der hormonellen Umstellung, die das Ende der Östrogenproduktion zur Folge hat. Zu den klassischen Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen und Konzentrationsschwäche - unter denen etwa zwei Drittel aller Frauen leiden - gesellt sich so noch ein sichtbarer Attraktivitätsverlust, der die Psyche zusätzlich belastet.
Hormonentzug lässt die Haut altern
Schuld daran ist die Tatsache, dass Durchblutung und Stoffwechsel von Haut und Kopfhaut maßgeblich von Östrogenen gesteuert werden. Die nachlassende Hormonausschüttung lässt den Wasser- und Fettgehalt in den Hautschichten sinken. Zudem werden weniger Kollagen und Elastin produziert. Diese Eiweiße sind jedoch für die Straffheit und Elastizität der Haut entscheidend. Entsprechend nimmt ihre Spannkraft ab, sie wird dünn, trocken und faltig. Die Fähigkeit zur Wundheilung lässt nach, das Bindegewebe bildet sich zurück, Feuchtigkeitsspeicher schrumpfen, die Gesichtsmuskulatur erschlafft und Fettpolster verschieben sich.
Natürliche Hormone erhalten die Schönheit
Von dieser Entwicklung zunächst weitgehend verschont bleiben Frauen, die mit einer Hormonersatztherapie (www.hormontherapie-wechseljahre.de) ihren klimakterischen Beschwerden entgegenwirken. Experten wissen, dass unter Einwirkung von natürlichem, individuell und niedrig dosierbarem Östrogen, wie zum Beispiel in einem Dosiergel, nicht nur Schweißausbrüche und Hitzewallungen schwinden, sondern auch die Durchblutung und Nährstoffzufuhr der Haut verbessert werden. Der Kollagengehalt steigt, Wasserbindungsfähigkeit und Elastizität werden wieder hergestellt und die Faltentiefe vermindert.
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Natürliche Hormonersatztherapie gilt als sicher
Der Gedanke an eine Hormonersatztherapie ist häufig mit der Angst vor Nebenwirkungen verbunden. Immer mehr Studien belegen allerdings die gute Verträglichkeit körperidentischer Hormone. So zeigt eine schwedische Untersuchung bei der Behandlung von Wechseljahresbeschwerden mit natürlichen Östrogenen über die Haut (z.B. mit einem Dosiergel) kein vermehrtes Wachstum des Brustgewebes. Da transdermales Östrogen nicht mit einem gesteigerten Herzinfarktrisiko einhergeht, wird es auch für Frauen mit Fettstoffwechselstörung, Übergewicht und Thromboseneigung empfohlen.
Wenn die Haare ausfallen und die Haut schlaffer wird, können natürliche Hormone helfen.
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