Wenn die Leber beleidigt ist
Deutscher Lebertag am 20. November
(djd/pt). Am 20. November 2007 findet zum achten Mal der Deutsche Lebertag (www.lebertag.org) statt. An diesem Tag werden Selbsthilfegruppen und Patientenorganisationen wieder über die verschiedenen Erkrankungen der Leber informieren.
Rund hundert verschiedene Leberkrankheiten sind derzeit bekannt. Die möglichen Ursachen sind vielfältig. Viren etwa können eine Leberentzündung (Hepatitis) verursachen. Auch Medikamente, chemische Substanzen oder ein Zuviel an Alkohol sind schädlich. Vor allem aber ist eine dauerhaft falsche, zu fette Ernährung ein großer Feind dieses wichtigen Organs. Gerade wenn die Ernährung eine Rolle spielt, entwickeln sich die Beschwerden oft schleichend. Warnzeichen sind zum Beispiel eine häufig auftretende Übelkeit oder ein Völlegefühl.
Was der Leber gut tut
Wer darunter leidet, sollte seine Beschwerden unbedingt ernst nehmen. Ignoriert man die Warnzeichen, kann sich daraus auf lange Sicht eine schwere Leberfunktionsstörung entwickeln. Wird die auslösende Ursache allerdings beseitigt, entpuppt sich die Leber oft als erstaunlich regenerationsfähiges Organ. So kann sich etwa durch nachhaltiges Abnehmen eine Fettleber wieder vollständig erholen. Neben gesunder Ernährung helfen der Leber Sport und das Vermeiden von Alkohol oder von nicht unbedingt nötigen Medikamenten. Sanfte Helfer aus der Naturmedizin können ebenfalls die Leberfunktion unterstützen.
Helfer aus der Natur
Als besonders leberfreundliche Kräuter gelten etwa Mariendistel oder das Tausendguldenkraut. Auch Stutenmilch ist traditionell ein Mittel, das positiv auf den Stoffwechsel und die Leber wirkt. Frische Pferdemilch ist allerdings nicht so einfach zu bekommen. Eine Alternative sind Stutenmilch-Kapseln, wie sie der österreichische Stutenmilch-Produzent Töchterlehof (www.toechterle.at) anbietet. Die Leber-Aktiv-Kapseln in einer Kombination aus Vitaminen, Spurenelementen, Aminosäuren und Lecithin schützen die Leber vor aggressiven freien Radikalen und leberschädigenden Substanzen. Lecithin und Stutenmilch fördern die Entgiftung, indem sie den Leberstoffwechsel sowie die Leberregeneration ankurbeln. Auf Naturmedizin alleine sollte man bei Leberproblemen allerdings nicht setzen. Beschwerden müssen unbedingt ärztlich abgeklärt werden. Erste Hinweise darauf, ob bei gesundheitlichen Problemen die Leber im Spiel sein könnte, liefert beispielsweise das Internet unter www.lebertest.de.
Wer gut für seine Leber sorgen möchte, sollte nicht nur auf seine Ernährung achten. Auch regelmäßige Bewegung - am besten in der freien Natur - ist wichtig.
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