Gesundheits-News

Wenn der Griff zum T-Shirt schwer fällt
Schuppenflechte


(rgz). Die ersten wärmenden Sonnenstrahlen läuten im Frühling nicht nur die blühende Jahreszeit ein, sondern sie verlocken auch dazu, die warme Winterkleidung abzuwerfen und in leichte Sommermode zu schlüpfen. Bei rund zwei Millionen Menschen in Deutschland ist diese Freude jedoch gebremst - sie leiden unter Psoriasis. Die auch als Schuppenflechte bekannte Autoimmunerkrankung kann überall am Körper auftreten. Die Haut ist übersät von roten, oft juckenden Flecken und silbrigen Schuppen. Dazu ist sie extrem trocken und häufig wie zum Zerreißen gespannt. Viele Psoriasis-Kranke fühlen sich entstellt und unästhetisch, sie betrachten ihre Erkrankung als Schwäche und reagieren mit einem gestörten Selbstwertgefühl.
Kein Wunder, dass sie ihr Leiden lieber verstecken, statt nackte Haut zu zeigen. Obwohl die unansehnliche Krankheit nicht ansteckend ist, reagiert die Umwelt nicht selten mit Ausgrenzung. Doch Verharmlosung oder gar Rückzug sind die falsche Strategie. Denn nur, wenn sich der Hautarzt ein Bild davon machen kann, wie schlecht es den Patienten innerlich und äußerlich geht, kann er wirkungsvolle, innovative Behandlungsmethoden verordnen. Hoffnung wecken hier in jüngster Zeit Therapien mit Antikörpern, so genannten Biologics, wie zum Beispiel Efalizumab (Raptiva). Eine neue Broschürenreihe hierzu gibt es kostenlos unter www.psoriasis-konkret.de oder Telefon 0800-7278482.

Es wird wärmer - doch viele Psoriasis-Kranke können sich darüber nicht freuen.
Es wird wärmer - doch viele Psoriasis-Kranke können sich darüber nicht freuen.

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