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"Weg vom Gießkannenprinzip" - natürliche Hormone bieten Sicherheit
Brustkrebsmonat Oktober


(djd/pt). Die Angst vor Brustkrebs ist groß, und besonders Frauen in den Wechseljahren sind durch die jahrelange Diskussion um Nutzen und Risiken von Hormonersatztherapien verunsichert. Inzwischen belegen jedoch französische Untersuchungen, dass die Gabe von Hormonen zur Behandlung von Wechseljahresbeschwerden offenbar nicht mit einem erhöhten Brustkrebsrisiko einhergeht. Entscheidend für die Sicherheit der Behandlung sind die Wahl der Hormone und die Dosierung. Basierend auf diesen neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen haben Experten eine klare Empfehlung formuliert: "Weg vom Gießkannenprinzip."

Östrogen über die Haut geringer dosieren

Eine differenzierte Hormontherapie startet möglichst frühzeitig, wird niedrig dosiert und exakt an die individuelle Situation der Patientin und ihre persönlichen Risikofaktoren wie Blutzucker, Bluthochdruck, Störungen im Fettstoffwechsel oder Blutgerinnung angepasst. Optimal ist die Zufuhr von natürlichen Östrogenen (www.hormontherapie-wechseljahre.de) in Form von Gel über die Haut, da hierfür ein Zehntel der sonst üblichen Tablettendosis ausreicht. Das ist vor allem für Risikopatientinnen wie Raucherinnen oder Übergewichtige von Bedeutung, da sich bei dieser sehr individuell und niedrig dosierbaren Anwendungsform das ohnehin schon gesteigerte Thromboserisiko nicht noch weiter erhöht. Eine Verstoffwechselung der Östrogene in der Leber wird zudem vermieden.

Natürliches Progesteron statt synthetischer Gestagene

Bei Frauen mit intakter Gebärmutter ist eine Kombination von Östrogenen und Gestagenen notwendig, um Wucherungen der Gebärmutterschleimhaut vorzubeugen. Unter dieser kombinierten Behandlung mit künstlichen Gestagenen kann das Brustkrebsrisiko bei längerer Anwendungsdauer zunehmen. Dabei ist die Art des Gestagens entscheidend für die Sicherheit: Natürliches Progesteron bewirkt im Unterschied zu synthetischem Gestagen nach neuesten Studienergebnissen aus Frankreich kein erhöhtes Brustkrebsrisiko. Als idealer Kombinationspartner bringt natürliches Progesteron auch keine zusätzlichen Belastungen für die Gefäße mit sich und hat, wenn es abends eingenommen wird, sogar einen durchaus erwünschten Nebeneffekt: Es fördert das Einschlafen und verbessert den Schlaf. Der Münchner Endokrinologe Dr. Alexander Römmler weiß aus Erfahrung: "Die abendliche Einnahme von natürlichem Progesteron wie Utrogest bessert Einschlafstörungen und reduziert Wachphasen im ersten Nachtdrittel auf die Hälfte."

--- Daten/Fakten oder Kurztext ---
(djd/pt). Die Angst vor Brustkrebs ist groß, und besonders Frauen in den Wechseljahren sind durch die jahrelange
Diskussion um Nutzen und Risiken von Hormonersatztherapien verunsichert. Inzwischen belegen jedoch französische Untersuchungen, dass die Gabe von Hormonen zur Behandlung von Wechseljahresbeschwerden offenbar nicht mit einem erhöhten Brustkrebsrisiko einhergeht. Entscheidend für die Sicherheit der Behandlung sind die Wahl der Hormone und die Dosierung. Eine differenzierte Hormontherapie startet möglichst frühzeitig und wird niedrig dosiert (www.hormontherapie-wechseljahre.de). Optimal ist die Zufuhr von natürlichen Östrogenen über die Haut, da hierfür ein Zehntel der sonst üblichen Tablettendosis ausreicht.

Bei Frauen mit intakter Gebärmutter ist eine Kombination von Östrogenen und Gestagenen notwendig, um Wucherungen der Gebärmutterschleimhaut vorzubeugen. Dabei ist die Art des Gestagens entscheidend für die Sicherheit: Natürliches Progesteron bewirkt im Unterschied zu synthetischen Gestagenen nach neuesten Studienergebnissen kein erhöhtes Brustkrebsrisiko. Als idealer Kombinationspartner hat es einen positiven Nebeneffekt: Es fördert das Einschlafen und verbessert den Schlaf.


Eine Hormonersatztherapie kann Frauen die Nachtruhe zurück bringen.
Eine Hormonersatztherapie kann Frauen die Nachtruhe zurück bringen.

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