Gesundheits-News

Wechseljahre beginnen häufig im Frühjahr
Studie liefert überraschende Ergebnisse


(rgz). Keine Frau entgeht ihnen - den Wechseljahren. Besonders im Frühjahr scheinen Frauen vermehrt unter den Symptomen zu leiden, so das erstaunliche Ergebnis einer Studie ungarischer Wissenschaftler. Frauen zwischen 43 und 67 Jahren wurden nach ihrer letzten Monatsblutung vor dem Eintritt der Wechseljahre befragt: Bei knapp 20 Prozent der Befragten fand diese in den Sommer-, Herbst- und Wintermonaten statt, im Frühjahr dagegen bei etwa 40 Prozent. Welchen genauen Einfluss die Jahreszeiten haben, ist zurzeit noch ungeklärt.
Bei massiven Beschwerden raten erfahrene Spezialisten zu einer modernen, möglichst früh einsetzenden Hormonersatztherapie. Das zeigen neben einer Umfrage unter 600 Fachärzten in Europa und den USA auch die aktuellen Statements der Women's Health Initiative (WHI) und der Internationalen Menopause Gesellschaft (IMS). Die Therapie sollte laut Experten gemeinsam mit dem Gynäkologen auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt werden. Eine niedrige Hormonmenge und ein möglichst frühzeitiger Behandlungsbeginn halten das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Thrombosen und Brustkrebs niedrig. Auch ein Zuführen der Östrogene über die Haut, etwa durch ein Gel wie Gynokadin Dosiergel, senkt das Risiko (Infos unter www.lifeline.de). Zudem lässt sich mit der Anwendung von Hormongel im Gegensatz zu Tabletten oder Pflastern die niedrigste mögliche und dennoch wirksame Dosis leichter herausfinden.

Gemein, wenn die Wechseljahre den Frühlingsbummel mit der besten Freundin vermiesen.
Gemein, wenn die Wechseljahre den Frühlingsbummel mit der besten Freundin vermiesen.

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