Viele Klinikärzte sind ausgebrannt
Weltgesundheitstag 7. April 2008
(djd/pt). Mehr Gehalt und weniger Endlosdienste, dafür gingen in den vergangenen Jahren immer wieder Klinikärzte bundesweit auf die Straße. In einer repräsentativen Studie unter 18.000 Ärzten wollte die Ärztegewerkschaft Marburger Bund nun wissen, ob sich die Lage inzwischen gebessert hat. Das erschreckende Ergebnis: 59 Prozent der befragten Klinikärzte klagen darüber, dass an ihrem Krankenhaus die Höchstarbeitszeiten nicht eingehalten, sondern deutlich überschritten werden. Die gesetzliche Arbeitszeit beträgt 48 Stunden, 40 Prozent der Ärzte bringen es aber tatsächlich auf 60 bis 79 Arbeitswochenstunden. Die Konsequenz: Viele Klinikärzte sind ausgebrannt, nach Angaben des Marburger Bundes würden 53 Prozent von ihnen lieber heute als morgen den Job "hinschmeißen"...
Was eine Zusatzpolice bringt
Übermüdete, ausgebrannte Ärzte sind keine gute Aussicht für jemanden, der ins Krankenhaus muss und in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist. Ein Ausweg aus diesem Dilemma ist die private stationäre Zusatzversicherung. Sie lohnt sich oft, denn nirgendwo sonst ist der Unterschied zwischen Kassen- und Privatpatienten so deutlich spürbar wie im Krankenhaus. Die Kostenerstattung für die Chefarztbehandlung ist der wichtigste Teil der Zusatzpolice, denn Kassenpatienten haben in der Regel nur Anspruch auf Behandlung durch den diensthabenden Arzt. Hinzu kommen die freie Klinik- und Arztwahl sowie der Komfort eines Zweibettzimmers.
"Finanztest": Günstige Zusatzversicherungen
Der Aufstieg zum "Erste-Klasse-Patienten" durch eine stationäre Zusatzversicherung kann den Geldbeutel unterschiedlich belasten. Die Verbraucherschützer von "Finanztest" (Heft 05/2007) nahmen 71 Krankenhauszusatztarife unter die Lupe und ermittelten dabei große Preisunterschiede. Zu den günstigsten Anbietern bei den Versicherungen mit Chefarztbehandlung und Zweibettzimmer - und zwar bei den Tarifen für Männer wie für Frauen - zählte der Direktversicherer KarstadtQuelle Versicherungen (www.kqv.de, kostenloser Beratungsservice unter Telefon 0800-6669000). Ein 43-jähriger Mann oder eine gleichalte Frau, die zum Beispiel den "Krankenhaus-Plus-Tarif" neu abschließen, zahlen einen Beitrag von circa 34 Euro monatlich. Der teuerste Anbieter im Test verlangt 55 Euro (Mann) beziehungsweise 53 Euro (Frau) pro Monat.
--- Daten/Fakten oder Kurztext ---
(djd/pt). Eine Studie der Ärztegewerkschaft Marburger Bund unter 18.000 Krankenhausärzten ergab, dass es 40 Prozent der Mediziner auf 60 bis 79 Arbeitswochenstunden bringen. Die Konsequenz: Viele Klinikärzte sind ausgebrannt. 53 Prozent von ihnen würden lieber heute als morgen den Job "hinschmeißen". Für die Patienten hat das Folgen, denn nirgendwo ist der Unterschied zwischen Kassen- und Privatpatienten so deutlich spürbar wie im Krankenhaus. Eine private stationäre Zusatzversicherung ist ein möglicher Ausweg aus diesem Dilemma: Sie sichert GKV-Mitgliedern die Kostenerstattung für die Chefarztbehandlung, hinzu kommen die freie Klinik- und Arztwahl sowie der Komfort eines Zweibettzimmers. Der Aufstieg zum "Erste-Klasse-Patienten" durch eine stationäre Zusatzversicherung kann den Geldbeutel unterschiedlich belasten. Die Verbraucherschützer von "Finanztest" (Heft 05/2007) nahmen 71 Krankenhauszusatztarife unter die Lupe und ermittelten dabei große Preisunterschiede. Zu den günstigsten Anbietern bei den Versicherungen mit Chefarztbehandlung und Zweibettzimmer - und zwar bei den Tarifen für Männer wie für Frauen - zählte der Direktversicherer KarstadtQuelle Versicherungen (www.kqv.de).
Zwei-Klassen-Gesellschaft im Krankenhaus? Mit einer Zusatzpolice für die stationäre Behandlung sichern sich Kassenpatienten den Service, den Privatpatienten genießen.
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