Unentbehrliches Magnesium
Vitalstoff gibt Herz, Muskeln und Nerven Power
(djd/pt). Der Mensch braucht Magnesium - und zwar rund um die Uhr. Dieser Vitalstoff ist notwendig, damit die Reizweiterleitung zwischen Muskel- und Nervenzellen ordnungsgemäß funktioniert. Auch der Herzmuskel ist bei seiner Arbeit auf Magnesium angewiesen. Fehlt der Mineralstoff, kann sich das in Form von Herzrasen, Nervosität, Schlaflosigkeit oder Muskelkrämpfen bemerkbar machen. Auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigt.
Sonnenblumenkerne enthalten besonders viel Magnesium
Die beste Voraussetzung, um ausreichend mit diesem wichtigen Mineral versorgt zu sein, ist eine gesunde und vollwertige Ernährung mit viel Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Nüssen und Samen. 100 Gramm Sonnenblumenkerne enthalten zum Beispiel die beachtliche Menge von 420 Milligramm Magnesium. Wer hingegen hoch verarbeitete Lebensmittel wie helles Brot, Nudeln oder Fast Food bevorzugt, kann leicht in eine Mangelsituation geraten - insbesondere, wenn der Magnesiumbedarf zum Beispiel durch Stress, Krankheiten oder Medikamente erhöht ist. Dann kann laut einer Warnung der Gesellschaft für Biofaktoren e.V. (GfB) selbst eine gesunde, biofaktorenreiche Ernährung für eine gute Versorgung mit Magnesium nicht mehr ausreichen.
Mit Orotsäure noch stärker
Bei Stress, Nervosität und Herzerkrankungen wirkt Magnesium noch besser im Körper, wenn es gemeinsam mit einem zweiten Vitalstoff - der Orotsäure (Orotat) - verzehrt wird (gibt es auch als Biofaktoren-Präparat, zum Beispiel als magnerot Classic, in der Apotheke). Diese beiden Stoffe ergänzen und unterstützen sich in ihren herz- und gefäßschützenden Eigenschaften. Orotat kommt in der Nahrung vor allem in der Milch von Ziegen und Schafen vor. Diese wichtige Substanz kann den Energiegehalt der Herzmuskelzellen erhöhen. Das wirkt sich auf die Belastbarkeit und Widerstandskraft des Herzens positiv aus. Zudem sorgt Orotat dafür, dass Magnesium das Herz bei Stress oder Aufregungen besser schützen kann. Als "Magnesium-Fixateur" beugt es belastenden Magnesiumverlusten vor.
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Wer besonders viel Magnesium braucht
Wer stark unter Stress steht, benötigt mehr Magnesium als andere Menschen. Auch diejenigen, die entwässernde Medikamente (Diuretika) oder Abführmittel einnehmen, scheiden den Vitalstoff vermehrt aus, so dass die über die Nahrung aufgenommene Menge oft nicht ausreicht. Das gilt ebenfalls für Diabetiker. Auch Menschen, die bereits unter einer Herz-Kreislauf-Erkrankung leiden, haben einen zusätzlichen Bedarf. Zu beachten ist außerdem, dass ältere Menschen Magnesium nicht mehr so gut verwerten wie in jungen Jahren.
Menschen, die unter Stress stehen, benötigen mehr Magnesium.
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