Gesundheits-News

Unbeschwert durch den Sommer
Zyklusbedingte Spannungsgefühle in der Brust können gelindert werden


(djd/pt). Bei sommerlichen Temperaturen sieht man sie wieder auf den Straßen: Flotte Tops und schmale T-Shirts, die die weiblichen Rundungen gut zur Geltung bringen. Auch taillierte Blusen mit tiefem Ausschnitt werden generell gern getragen - zumindest in der ersten Zyklushälfte. In der zweiten Phase des weiblichen Monatszyklus haben etliche Frauen wenig Freude an den knappen Oberteilen. Wassereinlagerungen in den Brüsten sorgen dafür, dass Blusen mit einem Mal unangenehm spannen oder T-Shirts viel zu eng sitzen. Schätzungen zufolge sind für knapp ein Drittel aller Frauen die damit verbundenen Spannungsgefühle und Schmerzen Anlass für eine Beratung beim Arzt.

Hormonelles Ungleichgewicht sorgt für Schmerzen

Auslöser für die unangenehmen Beschwerden, die schon leichte Berührungen und körperliche Aktivität schmerzhaft werden lassen, ist ein relatives Ungleichgewicht der weiblichen Hormone: Hohe Östrogenkonzentrationen stehen einem vergleichsweise niedrigen Progesteronspiegel gegenüber. Dadurch werden die Brüste besser durchblutet und vor allem an den Tagen vor den Tagen wird vermehrt Wasser eingelagert. Auch wenn die zyklusbedingten Brustschmerzen so leicht nachzuvollziehen sind, ist es dennoch ratsam, zur genauen Abklärung den Arzt zurate zu ziehen. Letztlich kann nur der Spezialist ausschließen, dass andere Erkrankungen, wie etwa eine Brustdrüsenentzündung oder gutartige Knötchen, hinter den tastbaren Veränderungen des Brustgewebes stecken.

Studie bestätigt Wirksamkeit

Um die Schmerz- und Spannungsgefühle in der Brust effektiv zu lindern, kann der Frauenarzt auf eine lokale Hormontherapie zurückgreifen. Dabei werden Gele, die natürliches Progesteron enthalten - wie beispielsweise Progestogel - auf der Brust aufgetragen. Wassereinlagerungen bilden sich zurück, die verstärkte Durchblutung und Schmerzen werden gemindert. Die gute Wirksamkeit und Verträglichkeit der bewährten Gel-Behandlung wurde jüngst durch eine aktuelle Untersuchung in Frankreich, die nationale Observationsstudie "Olympia", bei über 550 Frauen unter realen Praxisbedingungen bestätigt.

--- Daten/Fakten oder Kurztext ---
Entspannung steigert Wohlbefinden

In den Tagen vor ihrer Periode sind viele Frauen sehr sensibel. Neben Spannungsgefühlen in der Brust gehören Stimmungsschwankungen, Gewichtszunahme, Reizbarkeit und Müdigkeit zu den klassischen Begleiterscheinungen des sogenannten prämenstruellen Syndroms (PMS). Stress und Ärger verstärken die Symptome. Daher ist Entspannung in dieser Zeit besonders wichtig: Yoga und Qigong wirken Nervosität entgegen. Die Erfüllung kleiner Wünsche - ein Theaterbesuch oder ein tolles Buch - trägt zusätzlich zur seelischen und damit auch körperlichen Ausgeglichenheit bei.

In den Tagen vor ihrer Periode sind viele Frauen sehr sensibel.
In den Tagen vor ihrer Periode sind viele Frauen sehr sensibel.

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