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Gesundheits-News
Thrombosevorbeugung nach Gelenkersatz
Risiko Thrombose
(djd/pt). In Deutschland werden pro Jahr über 300.000 künstliche Hüft- und Kniegelenke implantiert. Der Eingriff ist mittlerweile Routine und dank kontinuierlich verbesserter Operationsmethoden sowie innovativer Prothesen für Patienten immer weniger belastend. Doch diese heute fast alltäglichen Operationen, die vielen Betroffenen wieder ein beschwerdefreies Leben bescheren, bergen für den Patienten das Risiko, anschließend eine venöse Thromboembolie zu erleiden. Dabei verschließt ein Blutgerinnsel (Thrombus) eine Beinvene oder sogar eine Lungenarterie, was im schlimmsten Fall lebensbedrohlich sein kann. Nach jeder dieser Operationen erhalten Patienten daher Medikamente, die die Gerinnungsneigung des Blutes senken und die Gefahr von Blutgerinnseln verringern.
Belastende Injektionen
Der aktuelle Therapiestandard Heparin und die meisten anderen heute dafür zugelassenen Wirkstoffe müssen über mehrere Tage oder gar Wochen täglich unter die Bauchhaut gespritzt werden. Juckende und schmerzende Blutergüsse (Hämatome) oder Entzündungen können die Folge sein. Außerdem birgt jede Injektion Verletzungs- und Infektionsrisiken für Patient, Arzt oder Pfleger. Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus steht der Patient vor der Herausforderung, sich täglich selbst eine Spritze zu setzen. Wer daran scheitert, erhöht sein Risiko, eine eigentlich vermeidbare Thrombose zu erleiden. Schon seit Jahrzehnten forschen Pharmaunternehmen deshalb nach einem Wirkstoff, der oral eingenommen werden kann und den wichtigen Thromboseschutz für die Betroffenen erleichtert. Denn auch die heute verfügbaren Medikamente wirken nur dann sicher, wenn sie regelmäßig angewendet werden. Wirkstoffe zur oralen Einnahme, wie sie seit kurzem zur Verfügung stehen, können die Vorbeugung von Blutgerinnseln deutlich vereinfachen.
Besonders wichtig beim Gelenkersatz
In kaum einem Bereich ist die Risikoeinschätzung in Bezug auf gefährliche Gerinnsel so klar und eindeutig wie nach dem Einsatz künstlicher Knie- oder Hüftgelenke. Auf den Internetseiten www.neues-kniegelenk.de und www.neues-hueftgelenk.de finden Patienten und Interessierte viele Informationen, eine Broschüre und Checklisten rund um die Themen Knie- und Hüftgelenkersatz und die Vorbeugung von Thromboembolien sowie praktische Tipps für die Zeit vor und nach der Operation.
--- Daten/Fakten oder Kurztext ---
(djd/pt). In Deutschland werden pro Jahr über 300.000 künstliche Hüft- und Kniegelenke implantiert. Doch diese heute fast alltäglichen Operationen, die vielen Betroffenen wieder ein beschwerdefreies Leben bescheren, bergen für den Patienten das Risiko, anschließend eine venöse Thromboembolie zu erleiden. Dabei verschließt ein Blutgerinnsel (Thrombus) eine Beinvene oder sogar eine Lungenarterie, was im schlimmsten Fall lebensbedrohlich sein kann. Nach jeder dieser Operationen erhalten Patienten daher Medikamente, die die Gerinnungsneigung des Blutes senken und die Gefahr von Blutgerinnseln verringern.
Der aktuelle Therapiestandard Heparin und die meisten anderen heute dafür zugelassenen Wirkstoffe müssen über mehrere Tage oder gar Wochen täglich unter die Bauchhaut gespritzt werden. Juckende und schmerzende Blutergüsse oder Entzündungen können die Folge sein. Wirkstoffe zur oralen Einnahme, wie sie seit kurzem zur Verfügung stehen, können die Vorbeugung von Blutgerinnseln deutlich vereinfachen.
In kaum einem Bereich ist die Risikoeinschätzung in Bezug auf gefährliche Gerinnsel so klar und eindeutig wie nach dem Einsatz künstlicher Knie- oder Hüftgelenke. Die Internetseiten www.neues-kniegelenk.de und www.neues-hueftgelenk.de richten sich an Patienten und Interessierte und bieten viele Informationen rund um die Themen Knie- und Hüftgelenkersatz und die Vorbeugung von Thromboembolien.
Wegen des erhöhten Risikos, im Anschluss an eine Kniegelenkersatz-Operation eine Thrombose zu erleiden, ist hier eine konsequente Thrombosevorbeugung dringend empfohlen.
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