Therapie mit Kernspinresonanz
So lassen sich Verletzungen wirksam behandeln
(djd/pt). Skifahrer sind von Knieverletzungen überdurchschnittlich oft betroffen. Doch auch beim Joggen oder Spazierengehen passiert es schnell, dass man sich den Knöchel verstaucht oder sich nach einem Sturz Anrisse oder sogar Abrisse der Bänder und Sehnen im Kniebereich zuzieht. Eine Kernspinresonanztherapie kann bei all diesen Verletzungen helfen.
Knieverletzung geheilt
So auch bei Tanja Katzer. Während eines Spaziergangs rutschte die 38-jährige Extremsportlerin aus und verletzte sich am Knie. An die geplante Fahrradexpedition in die Mongolei war nicht mehr zu denken. Durch das Verdrehen des Knies waren die Bänder stark strapaziert, sodass sie zudem große Schmerzen hatte. Außerdem diagnostizierte der behandelnde Arzt eine Osteonekrose oder Durchblutungsstörung des Knochens in Gelenknähe. Der Mediziner empfahl eine Kernspinresonanztherapie. Nach neun Therapiestunden mit dem Osteoporose-Programm und weiteren neun Stunden mit dem Arthrose-Programm trat eine Besserung ein, die stetig zunahm, sodass die junge Frau nach einigen Monaten wieder ihr Training aufnehmen und ihre Expedition antreten konnte.
Vielfältige Einsatzmöglichkeiten
Die Kernspinresonanztherapie nutzt die gleichen physikalischen Phänomene wie die MRT-Diagnostik, nur mit 10.000-mal schwächeren Impulsen. Hochspezifische Kernspinresonanzfelder führen dem betroffenen Gewebe Energie zu. Der Stoffwechsel der knochen- und knorpelbildenden Zellen steigert sich und die Regeneration menschlicher Gewebezellen wird angekurbelt. Die schmerz- und nebenwirkungsfreie Therapie kann bei zahlreichen Beschwerden angewendet werden. Sie eignet sich praktisch für alle Gelenke und hilft bei Sport- und Unfallverletzungen der Bänder und Sehnen sowie dem "Läuferknie" oder dem "Tennisarm". Nach Operationen kann sie den Heilungsprozess beschleunigen und zeigt besonders bei arthrotischen Erkrankungen Erfolg. Weitere Einsatzmöglichkeiten sind die Behandlung von Stoffwechselstörungen der Knochen und Osteoporose. Informationen zur Anwendung der Therapie findet man unter www.mbst.de oder Telefon 06441-679-1855.
--- Daten/Fakten oder Kurztext ---
Neue Gerätegeneration
Die Kernspinresonanztherapie ist mittlerweile in vielen Ländern Europas verbreitet. Inzwischen gibt es eine neue Gerätegeneration mit offenen Applikatoren (Open System) und größeren Behandlungsfeldern. Damit können mehrere Gelenke gleichzeitig oder größere Körperregionen behandelt werden, sodass die Behandlungszeiten kürzer werden. Manche Ärzte setzen auch bereits ein mobiles Behandlungsgerät ein, das ihnen die ortsunabhängige Behandlung von Patienten ermöglicht. Die Wirksamkeit des Verfahrens wurde in verschiedenen klinischen Studien nachgewiesen.
Mobile Behandlungsgeräte ermöglichen eine ortsunabhängige Therapie.
« zurück