Gesundheits-News

Therapie für das Knie
Mit Orthesen sind Patienten nach Meniskusverletzungen schnell wieder mobiler


(djd/pt). Das Knie ist eines der meistbeanspruchten Gelenke des Körpers. Knochen, Meniskus, Knorpel und Bänder vereinen sich zu einem komplexen Gebilde. Und das kennt so manche Erkrankung: Etwa zehn Prozent der Bundesbürger leiden unter Knieschmerzen.

Besonders anfällig für Verletzungen ist der Meniskus. Die Menisken liegen zwischen Oberschenkel und Schienbein und dienen der optimalen Druckverteilung. Im Laufe der Zeit "altern" sie, werden spröde und können dadurch reißen. Betroffene spüren einen stechenden Schmerz und können ihr Knie nur noch eingeschränkt bewegen. Kleine Verletzungen werden mit Medikamenten, Bandagen oder Krankengymnastik behandelt. Schwere Verletzungen erfordern meist eine Operation wie etwa eine Kniespiegelung. Nach der Operation wollen Patienten schnell wieder mobil sein. Dann können Knieorthesen helfen. Wenn in der Nachbehandlung die Belastung des gestreckten Beins erlaubt ist, gibt es dafür spezielle Orthesen (zum Beispiel "M.4 X-lock" nach Meniskusrefixationen). Wird das Bein nicht belastet, etwa beim Sitzen, kann das Orthesengelenk in einen flexiblen Modus umgewandelt und das Bein gebeugt werden.

Die Orthese kann vom Arzt verordnet werden. Sie wird im medizinischen Fachhandel angepasst. Infomaterial und die DVD "Knackpunkt Knie" gibt es bei medi unter Telefon 0180-5003193 (Festnetz 14, Handy maximal 42 Cent/Minute) oder unter verbraucherservice@medi.de per E-Mail.

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Eine Knieorthese kann vom Arzt verordnet werden. Der Orthopädietechniker im medizinischen Fachhandel passt sie an.
Eine Knieorthese kann vom Arzt verordnet werden. Der Orthopädietechniker im medizinischen Fachhandel passt sie an.

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