Gesundheits-News

Starkes Schwitzen kann die Seele kaputtmachen
"Tag der Haut" am 5. Mai 2008


(djd/pt). Rund 30.000 Temperaturfühler besitzt die äußere Lederhaut des Körpers. Ihre Messarbeit ist lebenswichtig und sorgt dafür, dass der Mensch zu schwitzen beginnt, um eine gefährliche Überhitzung zu vermeiden. Leider funktioniert dieser Regelmechanismus manchmal zu gut. Einige der Schweißdrüsen können überaktiv sein und vor allem unter den Achselhöhlen wahre Schweißbäche absondern. Wer davon betroffen ist, leidet oft massiv unter dieser an sich harmlosen Störung, die die Medizin als Hyperhidrose kennt. Denn Schwitzen gilt als sozialer Makel. Eine aktuelle kanadische Studie (aus dem August 2007), veröffentlicht in der Fachzeitschrift "Dermatologic Surgery", zeigt, dass Hyperhidrose die Lebensqualität viel stärker beeinträchtigt, als man bisher glaubte.

Wie ein Wunder und ein neues Leben

Professor Dr. med. Christian Raulin lehrt an der Universität Heidelberg und ist leitender Arzt der Laserklinik Karlsruhe. Er kann die Ergebnisse der kanadischen Studie nur bestätigen. Der Mediziner kennt aus seiner ärztlichen Praxis den Leidensdruck, unter dem "Schwitzer" stehen: "Außenstehende können sich meist gar nicht vorstellen, wie belastend Schwitzen sein kann", sagt Raulin. "Menschen mit Hyperhidrose gehören zu den dankbarsten Patienten in der Dermatologie, wenn man ihnen helfen kann. Viele empfinden das wie ein Wunder und ein neues Leben", weiß Professor Raulin.

Was hilft bei Hyperhidrose?

Hyperhidrose kann Männer wie Frauen in allen Altersgruppen betreffen. Unter den Patienten von Professor Raulin sind allerdings Frauen leicht in der Überzahl. Denn in den Wechseljahren sind Schwitzen und Hitzewallungen ein großes und weit verbreitetes Problem. Die besten Behandlungserfolge bei übermäßigem Schwitzen erzielt der Dermatologe mit einer Aluminiumchloridlösung. Dass diese bei Hyperhidrose wirkt, weiß die Medizin schon lange. Der Einsatz war aber nicht unproblematisch, da es mitunter zu Hautproblemen gekommen ist. Professor Raulin hat dafür eine Lösung gefunden: "Es kommt darauf an, dass man das richtige Trägermedium dafür verwendet und dass die Konzentration stimmt, damit es keine Hautreizungen gibt und damit die Substanz auch am richtigen Ort ankommt. Ich habe lange an der richtigen Mischung geforscht und nach meinem Empfinden ein optimales Rezept entwickelt", so Dr. Raulin. Auf Wunsch vieler Betroffener gibt es diese Mischung inzwischen unter der Bezeichnung Sweat-Off frei verkäuflich in Apotheken und im Onlinevertrieb (www.sweat-off.de).

--- Daten/Fakten oder Kurztext ---
(djd/pt). Wenn die Schweißdrüsen der Haut überaktiv sind, kann es vorkommen, dass der Körper vor allem unter den Achselhöhlen wahre Schweißbäche absondert. Wer davon betroffen ist, leidet oft massiv unter dieser an sich harmlosen Störung, die die Medizin als Hyperhidrose kennt. Denn Schwitzen gilt als sozialer Makel. Professor Dr. med. Christian Raulin lehrt an der Universität Heidelberg und ist leitender Arzt der Laserklinik Karlsruhe. Er sagt: "Außenstehende können sich meist gar nicht vorstellen, wie belastend Schwitzen sein kann." Die besten Behandlungserfolge bei übermäßigem Schwitzen erzielt der Dermatologe mit einer Aluminiumchloridlösung. "Es kommt aber auf darauf an, dass man das richtige Trägermedium dafür verwendet und dass die Konzentration stimmt, damit es keine Hautreizungen gibt und damit die Substanz auch am richtigen Ort ankommt. Ich habe lange an der richtigen Mischung geforscht und nach meinem Empfinden ein optimales Rezept entwickelt", so Dr. Raulin. Auf Wunsch vieler Betroffener gibt es diese Mischung inzwischen unter der Bezeichnung Sweat-Off frei verkäuflich in Apotheken und im Onlinevertrieb (www.sweat-off.de).


Keine Angst vor verräterischen Schweißflecken: Übermäßiges Schwitzen kann man heute gut behandeln.
Keine Angst vor verräterischen Schweißflecken: Übermäßiges Schwitzen kann man heute gut behandeln.

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