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So fördern Ballaststoffe die Darmgesundheit
Gesunde Ernährung:


(djd/pt). "Gut gekaut ist halb verdaut", sagt der Volksmund, und er hat Recht. Doch wer besorgt die andere Hälfte? Ganz einfach: Magen und Darm. Wie wichtig ihre Arbeit ist, wird den meisten erst bewusst, wenn sie nicht reibungslos funktionieren. 40 Prozent der Deutschen kennen Magen-Darm-Beschwerden wie Blähungen. Ursache
können auch Ballaststoffe sein. Trotzdem sollte niemand auf sie verzichten, denn sie erfüllen im Darm eine Reihe wichtiger Aufgaben.

Die etwas missverständliche Bezeichnung Ballaststoffe stammt aus dem 19. Jahrhundert. Ernährungswissenschaftler hatten festgestellt, dass einige pflanzliche Fasern durch Enzyme im Dünndarm nicht zerlegt werden können und folglich nur "Ballast" für den Stoffwechsel seien. Seit 40 Jahren wissen wir es besser: Ballaststoffe werden erst im Dickdarm von Bakterien zerlegt, und überflüssig sind sie keineswegs. Sie sorgen beispielsweise für ein langsameres Ansteigen des Blutzuckerspiegels und somit für ein nachhaltigeres Sättigungsgefühl. Des Weiteren verhindern sie Verstopfung, senken den Cholesterinspiegel und können zum Schutz vor Darmkrebs beitragen.

Schrittweise zum beschwerdefreien Genuss

Wenn der Körper nicht an die Aufnahme von Ballaststoffen gewöhnt ist, können diese, besonders bei einer Ernährungsumstellung, zu Blähungen führen. Vor allem ein zu abrupter Wechsel von ballaststoffarmer Ernährung hin zu Vollwertkost verursacht fast zwangsläufig Beschwerden. Die Darmflora braucht eine gewisse Zeit, um sich an die veränderte Ernährung anzupassen. Anfangs ist es am besten, nur eine oder zwei Mahlzeiten am Tag mit möglichst gut verdaulichen Ballaststoffen wie grünen Blattsalaten oder Tomaten anzureichern. Bei aller Vorsicht kann es dennoch vorkommen, dass gelegentlich Blähungen auftreten. Rezeptfreie Präparate wie Lefax können helfen, diese unangenehmen Beschwerden zu lindern: Der Wirkstoff lässt die eingeschlossenen Luftbläschen im Darm auf natürliche Weise zerfallen. Nach getaner Arbeit wird er wieder ausgeschieden und der Körper somit nicht belastet. Das Präparat gibt es in verschiedenen Varianten für unterschiedliche Bedürfnisse: als Kautablette, als Kapsel und in flüssiger Form.

Ein zu rascher Umstieg auf Vollwertkost kann Blähungen verursachen.
Ein zu rascher Umstieg auf Vollwertkost kann Blähungen verursachen.

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