Gesundheits-News

Selenversorgung im Blick
Ernährung


(djd/pt). Selen ist ein Multitalent. Das Spurenelement schützt das Herz, stärkt das Immunsystem bei der Abwehr von Infekten, hilft beim Aufspüren von Krebszellen und bewahrt vor freien Radikalen. Eine ausreichende Selenversorgung ist daher überaus sinnvoll. Da der Körper das essentielle Mikrospurenelement aber nicht selbst produzieren kann, muss es über die Nahrung aufgenommen werden. Im Unterschied zu den USA ist Deutschland jedoch Selenmangelgebiet.
Da deutsche Böden nur geringe Selenmengen enthalten, wird es sogar in der Tierzucht zugefüttert: Schweinefleisch und Innereien sind unsere größten Selenlieferanten. Doch damit haben all jene das Nachsehen, die auf eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse setzen und nur selten Fleisch essen. Vor allem Vegetarier aber auch Menschen mit einem erhöhten Nährstoffbedarf, ältere, schwangere und immunschwache Personen sollten auf eine ausreichende Selenzufuhr achten (www.selen-info.de). Mit einer Vollblut-Untersuchung kann jeder Hausarzt den Selenspiegel bestimmen lassen - ein Gehalt von 120 bis 160 Mikrogramm pro Liter gilt als optimal. Selendefizite lassen sich mit einer gezielten Zufuhr von sofort verfügbarem Natriumselenit wie in Cefasel nutri leicht ausgleichen. Zur Vorbeugung von Krebs, Infekten, Rheuma und Herz-Kreislauf-Erkrankungen werden 50 bis 100 Mikrogramm täglich empfohlen.

Obst und Gemüse sind gesund - doch der tägliche Selenbedarf lässt sich mit ihnen nicht decken.
Obst und Gemüse sind gesund - doch der tägliche Selenbedarf lässt sich mit ihnen nicht decken.

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