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Selen wirkt dem Stress im Darm entgegen
Darmkrebsvorsorge


(djd/pt). Darmkrebs ist eine lebensbedrohliche Volkskrankheit. Rund 60.000 Menschen in Deutschland - Frauen gleichermaßen wie Männer - erkranken jährlich neu an den bösartigen Tumoren, die sich meist im Dickdarm bilden. Über 40 Prozent der Betroffenen sterben an den Folgen der zumeist im Alter zwischen 50 und 70 Jahren auftretenden Erkrankung. Bei jedem fünften Patienten sind bereits bei Diagnosestellung Metastasen vorhanden. Doch mit rechtzeitiger Vorsorge lässt sich Darmkrebs verhindern. Zahlreiche Prominente aus Film, Sport und Politik engagieren sich jedes Frühjahr in der Initiative zum "Darmkrebsmonat März" (www.darmkrebsmonat.de), um möglichst viele Menschen zur Früherkennung zu motivieren.

Selenmangel kann Krebsrisiko steigern

Wie bei keinem anderen Tumor geht man bei Darmkarzinomen von einer wesentlichen Wechselwirkung zwischen genetischer Veranlagung und Umwelteinflüssen aus. Drei von zehn Betroffenen haben ihre Krankheit "geerbt" (Risikotests unter www.darmkrebs.de). Zudem werden starker Alkohol- und Nikotingenuss, Übergewicht, Bewegungsmangel, chronische Entzündungen der Darmschleimhaut und frühere Krebserkrankungen als mögliche Risikofaktoren angesehen. Eine entscheidende Bedeutung wird auch der Ernährung beigemessen. Wer weder familiär noch altersbedingt gefährdet ist, kann durch einen gesunden Lebensstil sein Darmkrebsrisiko um bis zu 50 Prozent senken. Dagegen kann der häufige Verzehr von ballaststoffarmer Kost, rotem Fleisch und tierischen Fetten die Krankheit ebenso begünstigen wie ein deutlicher Mangel an Spurenelementen, etwa Selen, Kalzium und Folsäure.

Schutz vor dem Angriff freier Radikaler

Heute weiß man, dass Darmkrebs in über 90 Prozent der Fälle aus Schleimhautwucherungen hervorgeht. Veränderungen im Erbgut der Darmzellen führen zu unkontrolliertem Zellwachstum und damit zur Tumorentstehung. Derlei Prozesse können durch hochreaktive Sauerstoffradikale in Gang gesetzt werden. Schutzenzyme sollen diese Radikale abbauen, doch dazu benötigen sie Selen (Informationen und kostenlose Broschürenbestellung unter www.selen-info.de). Ist das Spurenelement nur unzureichend verfügbar, kann der Schutz vermindert sein. Die gezielte Einnahme von Natriumselenit, wie in Cefasel nutri, das die optimale Verwertung des essentiellen Mikrospurenelements gewährleistet, beugt der Tumorentstehung vor. Zur Prävention werden täglich 100 Mikrogramm Selen empfohlen. Tumorpatienten erhalten therapiebegleitend 300 bis 900 Mikrogramm pro Tag.

Darmkrebs tritt zumeist im Alter zwischen 50 und 70 Jahren auf.
Darmkrebs tritt zumeist im Alter zwischen 50 und 70 Jahren auf.

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