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Schmerz lass nach
"Muskelentspanner" können chronische Rückenschmerzen lindern


(djd/pt). Montags Massage, mittwochs Krankengymnastik, freitags Akupunktur und immer wieder Schmerztabletten - Patienten mit chronischen Rückenschmerzen lassen nichts unversucht, um ihre Beschwerden zu bekämpfen. Die Erfolge sind mäßig: Etwa jede fünfte Frau und jeder siebte Mann werden länger als drei Monate von Schmerzen im Rücken geplagt. "Der Schmerz verliert seine Warnfunktion und wird selbst zur eigenständigen Krankheit", erklärt Selcuk Bas die Nöte seiner Patienten. Nach Erfahrung des Berliner Arztes sind vor allem Frauen und Männer zwischen 30 und 50 Jahren betroffen.

Hohe Absätze meiden

Neben mangelnder oder falscher Bewegung und Übergewicht können Nackenverspannungen Auslöser sein. "Da die gesamte Rücken- und Nackenmuskulatur eng zusammenarbeitet, kommt es häufig vor, dass Verspannungen im Nacken oder Schulterbereich über den gesamten Rücken fortwirken und Haltungsschäden verursachen", erläutert Dr. Stefan Kammermayer aus München. Viele Frauen unterschätzen zudem die schädigende Wirkung hoher Schuhe. Der Kölner Schmerztherapeut Dr. Klaus Strick warnt: "Das Muskelzusammenspiel des Rückens ist abhängig von der Fußstellung. Eine andauernde Positionierung des Fußes in hohen Schuhen führt zu einer Fehlbelastung des Rückens."

"Muskelentspanner" blocken Schmerzreiz

Um den Alltag bewältigen zu können, kommen viele Betroffene nicht ohne Schmerztabletten aus. Doch auf Dauer greifen gängige NSAR (nichtsteroidale Antirheumatika) den Magen an. Experten verordnen daher immer öfter muskelentspannende Präparate mit dem Wirkstoff Flupirtin, die die Weiterleitung von Schmerzreizen unterbrechen. "Medikamente allein reichen jedoch nicht aus, um chronische Rückenschmerzen zu behandeln", betont Dr. Kammermayer und rät, die Therapie mit Bewegung zu unterstützen (mehr unter www.trancolong.de). Nach Ansicht des Berliner Spezialisten Dr. Reiner Willms sind "alle Sportarten empfehlenswert, die eine gleichmäßige Belastung der Muskulatur darstellen, den Rumpf kräftigen und nicht mit häufigen Last- und Richtungswechseln verbunden sind".

--- Daten/Fakten oder Kurztext ---
Wege aus der Schmerzspirale

Muskelentspannende Medikamente weisen bei der Therapie von chronischen Rückenschmerzen deutliche Vorteile auf. Im Unterschied zu gängigen NSAR zeigen moderne Präparate mit dem Wirkstoff Flupirtin auch in der Langzeittherapie eine gute Verträglichkeit und werden von ärztlichen Fachgesellschaften empfohlen. Retardtabletten wie Trancolong lindern den Schmerz für 24 Stunden, lösen Verspannungen und beruhigen überempfindlich gewordene Nervenzellen. Das Ergebnis: Der Schmerz kann sich nicht manifestieren, das Schmerzgedächtnis wird gelöscht, die Chronifizierung verhindert.


Medikamente allein reichen nicht aus, um chronische Rückenschmerzen zu behandeln.
Medikamente allein reichen nicht aus, um chronische Rückenschmerzen zu behandeln.

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