Rückenschmerzen ein Schnippchen schlagen
Moderne Behandlung kann das Schmerzgedächtnis löschen
(djd/pt). Eben schien alles noch in Ordnung, doch plötzlich sind sie da: Quälende Rückenschmerzen. In etwa 80 Prozent der Fälle sind Fehlhaltungen und körperliche Inaktivität die Ursachen der Beschwerden, die häufig ab Mitte 30 erstmals auftreten. Viele Betroffene reagieren mit Schonung auf den Schmerzreiz, der von einer falschen oder zu geringen Belastung der Muskeln ausgelöst wird. Nach dem Motto "was von selbst gekommen ist, wird auch von selbst wieder gehen" ignorieren sie die Signale ihres Körpers und versuchen, den Schmerz zu verdrängen.
Schmerzmittel nur zur Akutbehandlung
Zwangsläufig nehmen die Schmerzgeplagten dabei Schonhaltungen ein, die zu einer unnatürlichen Belastung weiterer Muskelgruppen führen und damit einer Chronifizierung der Beschwerden Vorschub leisten. Häufige Fehlzeiten bis hin zur Arbeitsunfähigkeit können die Folge sein. Um diesem Teufelskreis zu entkommen, greifen viele Patienten zu klassischen Schmerzmitteln. Doch Vorsicht - die sogenannten NSAR sind lediglich zur Akutbehandlung
ratsam. Bei dauerhafter Anwendung können sie Magen und Nieren angreifen und sogar das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erhöhen.
Den Muskeltonus normalisieren
Um chronische Schmerzen, Fehlfunktionen und Verspannungen effektiv zu behandeln und dem Patienten eine rasche Rückkehr an den Arbeitsplatz zu ermöglichen, hat sich in deutschen Schmerzzentren die multimodale Therapie bewährt (Informationen unter www.special-rueckenschmerz.de). Basis des Behandlungskonzeptes - das auch Verhaltenstherapie, Physiotherapie, Akupunktur und Kraft- oder Ausdauertraining umfasst - sind Präparate, die den erhöhten Muskeltonus normalisieren. "Wirkstoffe wie Flupirtin in Trancolong werden aufgrund ihres muskelentspannenden und schmerzstillenden Effekts zur Behandlung empfohlen", erklärt der Münchner Schmerztherapeut Dr. Stefan Kammermayer. Neben der guten Verträglichkeit verringert Flupirtin die Erregbarkeit der Nervenfasern und setzt damit die erhöhte Muskelanspannung herab. Das Schmerzgedächtnis kann so "überschrieben" und eine rasche Linderung der Beschwerden erreicht werden.
--- Daten/Fakten oder Kurztext ---
Erfolge gegen Rückenschmerzen
Die schnelle, antichronifizierende Wirkung von Flupirtin wird in Untersuchungen bestätigt, die beim "Deutschen Schmerz- und Palliativtag 2008" vorgestellt wurden. So belegt eine vierwöchige Anwendungsbeobachtung bei rund 7.800 Patienten den signifikanten Rückgang des Druckschmerzes und die Normalisierung des Muskeltonus. Eindrucksvoll sind auch die Ergebnisse einer aktuellen Verlaufsbeobachtung bei 130 Schmerzpatienten, die 14 oder sieben Tage behandelt wurden: Schon nach einer Woche litt kein Betroffener mehr an stärksten Schmerzen - nahezu jeder Dritte war nach zwei Wochen schmerzfrei.
Um chronische Schmerzen effektiv zu hat sich in deutschen Schmerzzentren die multimodale Therapie bewährt.
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