Gesundheits-News

Rasche Hilfe für kleine Ohren
Antibiotika sollten nicht leichtfertig eingesetzt werden


(djd/pt). Fast alle Eltern haben es schon erlebt: An einem kühlen Herbst- oder Wintertag hat das Kind munter draußen gespielt, doch am Abend wirkt es matt, die Augen glänzen fiebrig, die Nase läuft. Wind und Kälte haben zu einer Erkältung geführt. An sich nichts Ungewöhnliches, denn nach wenigen Tagen scheint der Infekt überwunden – doch plötzlich wird das Kleine quengelig, appetitlos und klagt über Übelkeit. In der Nacht setzen heftige Ohrenschmerzen ein und die Fieberkurve klettert in die Höhe. Beim Kinderarzt dann die Diagnose: Mittelohrentzündung. Was nun?

Antibiotika nur bedingt einsetzbar
Oftmals werden auch bei leichten Infekten Antibiotika gegeben. Dies ist allerdings nur dann sinnvoll, wenn eine bakterielle Erkrankung vorliegt - gegen Viren können sie nichts ausrichten. Auch leiden viele kleine Patienten sinnlos unter Nebenwirkungen wie Durchfall, Übelkeit oder Hautausschlägen. Laut der Ärztezeitung sollten bei einer Mittelohrentzündung nur bestimmte Kinder von Anfang an antibiotisch behandelt werden: wenn sie jünger als zwei Jahre oder immungeschwächt sind oder eine hochakute Erkrankung haben. Für alle anderen Kinder reichen zunächst Maßnahmen gegen Schmerzen und Fieber. Zudem ist ein Antibiotikum kein Ersatz für eine adäquate Schmerztherapie, da die Schmerzdauer und die Schmerzstärke kaum verkürzt werden.

Schnelle Hilfe ist gefragt
Schnell, lange wirksam, fiebersenkend und entzündungshemmend - diese Eigenschaften bieten Präparate mit dem Wirkstoff Ibuprofen. In Form eines fruchtig-beerigen Saftes wie beispielsweise "Dolormin für Kinder" wird diese Medizin schon von den Kleinsten gerne angenommen. Als zusätzlichen Vorteil werten Experten, dass die Gefahr einer Überdosierung im Gegensatz zu Paracetamol, das Leberschäden auslösen kann, hier kaum besteht. Auf keinen Fall sollten Kinder mit Acetylsalicylsäure (ASS) behandelt werden, da hierdurch das lebensbedrohliche Reye-Syndrom ausgelöst werden kann. Weitere Infos zu Fieber, Schmerzen und Entzündungen bei Kindern gibt es unter www.dolormin.de. Per Post ist eine kostenlose Broschüre erhältlich bei: McNeil GmbH, Rhöndorfer Str. 80, 53604 Bad Honnef, Stichwort „Dolormin-Elternsprechstunde“.

Wenn die Ohren weh tun ist rasche Schmerzbekämpfung das Gebot der Stunde.
Wenn die Ohren weh tun ist rasche Schmerzbekämpfung das Gebot der Stunde.

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