Gesundheits-News

Ohne Angst zum richtigen Befund
Krebsvorsorge im Alter


(rgz). Rund 6.500 Frauen erkranken jedes Jahr in Deutschland an Gebärmutterhalskrebs. Die Diagnose ist ein Schock, doch sie muss nicht lebensbedrohlich sein. Denn durch regelmäßige Untersuchungen können Zellveränderungen rechtzeitig erkannt und behandelt werden. Die meisten der betroffenen Frauen sind zwischen 35 und 55 Jahre alt. Ab 60 steigt die Krankheitshäufigkeit noch einmal an. Daher ist es auch für reifere Frauen unverzichtbar, regelmäßig zur Krebsvorsorgeuntersuchung zu gehen. Allerdings sorgen die Abstriche gerade bei Älteren immer wieder für Verunsicherung. Bei Patientinnen nach den Wechseljahren, die keine Hormone nehmen, ist der Befund manchmal nicht eindeutig.
Oft bringen erst Folgeuntersuchungen Gewissheit - in 80 Prozent der Fälle erweist sich der Verdacht darüber als unbegründet. Zweifelhafte Ergebnisse bei der ersten mikroskopischen Untersuchung lassen sich von vornherein vermeiden, wenn Patientinnen einige Wochen vor dem Abstrich mit mildem körpereigenen Östriol behandelt werden. Das Hormon, das beispielsweise in Oekolp Creme oder Vaginalzäpfchen enthalten ist, wirkt ausschließlich lokal und regeneriert die Schleimhaut. Die gesunden Zellen lassen sich damit unter dem Mikroskop von krankhaft veränderten Zellen besser unterscheiden. Außerdem macht diese Behandlung die Schleimhaut wieder elastisch und widerstandsfähig - und beugt so Trockenheit und Schmerzen vor.

Durch regelmäßige Untersuchungen können Zellveränderungen rechtzeitig erkannt und behandelt werden.
Durch regelmäßige Untersuchungen können Zellveränderungen rechtzeitig erkannt und behandelt werden.

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