Gesundheits-News

Lästig, aber harmlos
Brustschmerzen können Frauen den Winterspaß vermiesen


(djd/pt). Die bevorstehende Wintersaison lässt die Herzen höherschlagen. Endlich wieder die Hänge runterwedeln, beim Après-Ski in der Hütte rocken oder in der Sauna entspannen - darauf freuen sich zahllose Skifans. Damit sie auf der Piste fit sind, bereiten sich viele Frauen mit Konditionstraining auf den Skiurlaub vor. Das Vergnügen an Sport oder auch an Freizeit im Schnee ist für viele Frauen aber mehr als eingeschränkt, wenn die Brüste spannen und empfindlich auf körperliche Aktivität und Berührung reagieren. Grund für die harmlosen, aber lästigen Symptome ist ein hormonelles Ungleichgewicht, das vor allem vor der Regelblutung oder zu Beginn der Wechseljahre auftreten kann.

Wenn jede Bewegung schmerzt

Ein Überschuss an Östrogenen und relativ niedrige Gestagenwerte sind schuld daran, dass im Brustgewebe Wasser eingelagert wird. So kommt es zu Spannungen, die mitunter sehr schmerzhaft werden können. Bei einigen Frauen schwillt der Brustumfang stark an und die Brustwarzen reagieren überempfindlich. Jede Bewegung, vor allem auch sportliche Betätigung, wird dann meist als unangenehm empfunden. Um die Brust wenigstens ein bisschen zu stabilisieren, ist ein gut sitzender Sport-BH ratsam. Bei länger anhaltenden oder regelmäßig auftretenden Beschwerden reicht das allein jedoch nicht aus.

Hormonelles Gleichgewicht herstellen

Zyklusabhängige Brustschmerzen, die auch als Mastodynie bezeichnet werden, sind keine Seltenheit. Etwa 40 bis 60 Prozent der Frauen spüren im Rahmen des Menstruationszyklus entsprechende Symptome. Für drei von zehn Patientinnen sind sie der Anlass für eine Beratung beim Frauenarzt. Der Spezialist kann die Behandlung mit einem leicht dosierbaren Gel mit Progesteron wie beispielsweise Progestogel verordnen. Das Gel wird auf die Brust aufgetragen und gleicht das hormonelle Ungleichgewicht an Ort und Stelle nachweislich aus, so dass sich Ödeme zurückbilden.

--- Daten/Fakten oder Kurztext ---
Aktuelle Studie bestätigt Wirkung

Die Wirksamkeit und Verträglichkeit von Progesteron-Gel hat eine aktuelle Untersuchung in Frankreich erneut bestätigt. Wie die Olympia-Studie belegt, können Brustschmerzen unter Anwendung von Progestogel um mehr als zwei Drittel reduziert werden. Die Patientinnen bestätigten in ihren Tagebüchern die gute Wirksamkeit und Verträglichkeit der Behandlung. Für die nationale Studie wurden Daten von knapp 560 Französinnen in rund 250 Frauenarztpraxen zwischen Juli 2008 und April 2009 erhoben.

Mit einem gut sitzenden BH lässt sich die Brust stabilisieren.
Mit einem gut sitzenden BH lässt sich die Brust stabilisieren.

« zurück

© 2013 klinik-krankenhaus.de - L stig - Brustschmerzen - Frauen - Winterspa
zum Seitenanfang