Gesundheits-News

Jede zweite Frau leidet unter Symptomen der Hetzkrankheit
Multitasking hat ein positives Image, kann Frauen aber krank machen


(djd/pt). Mehrere Dinge gleichzeitig erledigen, nichts liegen lassen können, Aufgaben unter ständigem Druck verrichten: Diese Merkmale kennzeichnen ein Phänomen, das amerikanische Wissenschaftler Hetzkrankheit (Hurry Sickness) nennen. Es gilt als Vorstufe des Burnout-Syndroms und ist bisher als Managerkrankheit bekannt. Das Gefühl ständiger Hetze betrifft aber nicht nur diese Männerdomäne. Eine aktuelle, repräsentative Talcid-Umfrage unter Frauen, umgesetzt von GfK-Healthcare, belegt: Jede Zweite ist von fast allen abgefragten Symptomen der Hetzkrankheit ständig oder zumindest gelegentlich betroffen. Das Hauptsymptom ist laut Umfrage das so genannte Multitasking. 87 Prozent der befragten Frauen gaben an, ständig mehrere Dinge gleichzeitig erledigen zu wollen. "Multitasking wird gerne als eine besonders bemerkenswerte Fähigkeit von Frauen interpretiert, ohne gleichzeitig die möglichen negativen Folgen zu beleuchten", erklärt Privatdozent Dr. Jost Langhorst, Gastroenterologe und Psychotherapeut an der Universität Duisburg-Essen. "Tatsächlich führt das Umschalten zwischen vielen Aufgaben zu einem Zustand der Überforderung. An unserem Körper geht das nicht spurlos vorüber. Der empfindliche Magen-Darm-Trakt reagiert zum Beispiel mit Beschwerden wie Sodbrennen.“ Akute säurebedingte Beschwerden lassen sich mit einem Antazidum (wörtlich: "gegen die Säure") wie Talcid schnell und zuverlässig behandeln.

Für viele Frauen ist die Mehrfachbelastung durch Familie, Beruf und Haushalt purer Stress.
Für viele Frauen ist die Mehrfachbelastung durch Familie, Beruf und Haushalt purer Stress.

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