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Ist die Zwei-Kassen-Gesellschaft schon Realität?
Umfrage: Bundesbürger glauben an Bevorzugung von Privatpatienten beim Zahnarzt


(djd/pt). Ist die Zwei-Kassen-Gesellschaft in deutschen Arztpraxen bereits Realität? Die meisten Bundesbürger glauben dies zumindest. In einer aktuellen TNS-Emnid-Umfrage im Auftrag der KarstadtQuelle Versicherungen äußerten 78 Prozent die Meinung, dass privat Versicherte im Vergleich zu gesetzlich Versicherten beim Zahnarzt bevorzugt behandelt würden. Nur 18 Prozent waren nicht dieser Ansicht, vier Prozent hatten zu diesem Thema keine Meinung. Zumindest was die Kosten betrifft, kann man tatsächlich schon von geteilten Wartezimmern sprechen: Gesetzlich Versicherte bekommen im Gegensatz zu Privatpatienten immer weniger erstattet.

So teuer kann Zahnersatz sein

"Tut mir leid, aber dieser Zahn ist wohl nicht mehr zu erhalten." Wenn Dr. Florian Grummt einem seiner Patienten diese Mitteilung macht, zuckt dieser aus zwei Gründen unwillkürlich zusammen. Zum einen beim Gedanken an die zusätzlichen Termine in der Fürther Zahnarztpraxis, die jetzt notwendig werden. Zum anderen aber weiß er auch, dass ihm damit unter Umständen hohe Kosten entstehen. Zahnersatz kann richtig teuer werden - je nachdem, wie hochwertig die in Absprache mit dem Zahnarzt gewählte Lösung ausfällt. Dr. Grummt: "Nach meiner Erfahrung wollen die meisten Patienten mit den modernsten Methoden der Zahnmedizin und mit hochwertigen Materialien behandelt werden. Die Krankenkassen übernehmen von diesen Zahnersatzkosten aber nur einen Teil." Die entsprechende Erstattung orientiert sich am "befundbezogenen Festzuschuss", den es seit einigen Jahren gibt. Wenn etwa ein Zahn fehlt, ist eine Brücke die Regelversorgung. Sie kostet circa 700 Euro. Die Kasse übernimmt die Hälfte, der gesetzlich Versicherte muss die übrigen 350 Euro aus eigener Tasche bezahlen. Wünscht er sich Leistungen, die über die Regelversorgung hinausgehen, etwa ein Implantat, wird der Eigenanteil noch deutlich teurer.

Per Zusatzpolice zum Privatpatienten

Wie können sich gesetzlich Versicherte das bestmögliche Niveau zu vertretbaren Kosten leisten? Dazu noch einmal Dr. Grummt: "Nicht ohne Grund bieten sich heute private Zusatzversicherungen für gesetzlich Krankenversicherte an. Mit diesen Tarifen sichern sie sich quasi den Status eines Privatpatienten und schützen sich vor einem Eigenanteil, der schnell zu einem kleinen Vermögen wachsen kann." So hat beispielsweise der Direktversicherer KarstadtQuelle Versicherungen eine Zusatzpolice entwickelt, die Zahnersatz- und Zahnerhalt-Bausteine so kombiniert, dass hohe Zahnarztrechnungen ihren Schrecken verlieren. Die Kosten beim Zahnerhalt mit hochwertigen Inlays und Onlays aus Gold oder Keramik, Kunststofffüllungen und Knirscherschienen werden vollständig erstattet. Bei Implantaten und Zahnersatz sind inklusive der Vorleistungen der gesetzlichen Kassen 90 Prozent der Kosten abgedeckt. Falls der Kunde sich für einen Zahnersatz entscheidet, bei dem nur die Regelversorgung in Rechnung gestellt wird (etwa eine Metallkrone), ist überhaupt keine Zuzahlung erforderlich.

Tarif ohne Gesundheitsfragen

Das Angebot gilt jedoch nicht nur im akuten Behandlungsfall: Der Kunde profitiert auch von Individual-Prophylaxe-Maßnahmen inklusive professioneller Zahnreinigung sowie Wurzel- und Parodontosebehandlungen. Den Tarif gibt es ab 26,70 Euro im Monat. Er wird ohne Gesundheitsfragen abgeschlossen, während der ersten vier Versicherungsjahre gelten Erstattungshöchstsätze. Bei einem Unfall stehen alle Leistungen sofort in voller Höhe zur Verfügung.

Unter www.privatpatient-beim-zahnarzt.de gibt es mehr Informationen.

--- Daten/Fakten oder Kurztext ---


Wer eine gute Zusatzversicherung besitzt, kann sich ganz entspannt auf den Zahnarztstuhl setzen.
Wer eine gute Zusatzversicherung besitzt, kann sich ganz entspannt auf den Zahnarztstuhl setzen.

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