Gesundheits-News

Hautstress durch Heizungsluft
Neurodermitis


(djd/pt). Kühler Wind und trockene Heizungsluft - das stresst die Haut. Vor allem dann, wenn diese wegen einer Neurodermitis besonders empfindlich ist. Von der Hauterkrankung sind in Deutschland rund vier Millionen Menschen betroffen. Viele von ihnen spüren zu Beginn der Heizperiode eine Verschlechterung. Die zusätzlich gereizte Haut reagiert nicht selten mit einem neuen Schub und quälendem Juckreiz.

Die Haut ist deshalb "beleidigt", weil die kühle und trockene Luft ihr viel Feuchtigkeit entzieht. Und Feuchtigkeit ist bei Neurodermitikern ohnehin Mangelware. Da die Talg- und Schweißdrüsen der Betroffenen nicht richtig funktionieren, ist ihre Haut generell sehr trocken. Wenn es nun zu zusätzlichen Reizen kommt, haben Entzündungen leichtes Spiel. Für Neurodermitiker ist es jetzt besonders wichtig, die Haut nicht durch häufige Bäder oder Duschen zusätzlich auszutrocknen. Nach dem Kontakt mit Wasser sollten sie die Haut nur vorsichtig abtupfen, denn Abrubbeln belastet unnötig die Schutzschicht. Vor allem ist es jetzt sinnvoll, der Haut durch entsprechende Pflegeprodukte viel Feuchtigkeit zu geben.

Ein neuartiges Pflegekonzept

Dank einer noch relativ jungen Therapieform - der ganzheitlichen DermaChic-Methode - ist es möglich, diese tief in die Haut einzubringen. Das neue Verfahren wurde von Dr. Helmut Christ entwickelt, der im Bereich Psoriasis und Neurodermitis bereits seit über 20 Jahren tätig ist. Er stellte zufällig fest, dass Ultraschall bei der Behandlung von Gelenkbeschwerden nicht nur gegen die Schmerzen half, sondern bei Ekzemen gleichzeitig das Hautbild deutlich verbessern kann. Dr. Christ machte sich diese erfreuliche "Nebenwirkung" zunutze, indem er mittels Ultraschall heilende Gele auf gänzlich natürlicher Basis - dermatologisch getestet - in tiefe Hautschichten einbrachte. (Nähere Informationen unter www.derma-chic.de).

Positive Effekte in Anwendungsbeobachtungen

Neurodermitis lässt sich auf diese Weise nicht heilen, aber "wir sehen, dass die Methode Effekte haben kann", erklärt Priv.-Doz. Dr. med. Dieter Vieluf, Ärztlicher Direktor im Fachklinikum Borkum. Die Hautabteilung des Klinikums bietet ihren Patienten die DermaChic-Ultraschall-Behandlung an und startet in Kürze eine kontrollierte Studie, bei der die Ultraschall-Behandlung wissenschaftlich untersucht wird.

--- Daten/Fakten oder Kurztext ---
(djd/pt). Kühler Wind und trockene Heizungsluft - das stresst die Haut. Vor allem dann, wenn diese wegen einer Neurodermitis besonders empfindlich ist. Von der Hauterkrankung sind in Deutschland rund vier Millionen Menschen betroffen. Viele von ihnen spüren zu Beginn der Heizperiode eine Verschlechterung. Für sie ist es nun besonders wichtig, die Haut nicht durch häufige Bäder oder Duschen zusätzlich auszutrocknen. Vor allem ist es jetzt auch nötig, der Haut durch entsprechende Pflegeprodukte viel Feuchtigkeit zu geben.
Dank einer noch relativ jungen Therapieform - der ganzheitlichen DermaChic-Methode - ist es möglich, diese tief in die Haut einzubringen. Das neue Verfahren wurde von Dr. Helmut Christ entwickelt, der im Bereich Psoriasis und Neurodermitis bereits seit über 20 Jahren tätig ist. Er stellte zufällig fest, dass Ultraschall bei der Behandlung von Gelenkbeschwerden nicht nur gegen die Schmerzen half, sondern bei Ekzemen gleichzeitig deutlich das Hautbild verbessern kann. Dr. Christ machte sich diese erfreuliche "Nebenwirkung" zunutze, indem er mittels Ultraschall heilende Gele in tiefe Hautschichten einbrachte (nähere Informationen unter www.derma-chic.de).


Die Ultraschall-Therapie bei Neurodermitis lässt sich in Eigenregie und nach vorheriger Schulung auch zu Hause anwenden.
Die Ultraschall-Therapie bei Neurodermitis lässt sich in Eigenregie und nach vorheriger Schulung auch zu Hause anwenden.

« zurück

© 2006 klinik-krankenhaus.de - Hautstress - Heizungsluft - Neurodermitis
zum Seitenanfang