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Günstiger Aufstieg in die erste Klasse
Chefarzt und Co.


(rgz). Vor allem im Krankenhaus stehen Kassenpatienten meist deutlich schlechter da als Privatpatienten. Deshalb gibt es von diversen Versicherungen stationäre Zusatzversicherungen, mit denen man sich mehr Klinikkomfort sichern kann: Dazu gehören die Chefarztbehandlung, ein schönes Zweibettzimmer und die freie Klinikwahl.

Von den gesetzlichen Kassen wird die Chefarztbehandlung dagegen nur dann als Krankenhausleistung bezahlt, wenn ihr Einsatz medizinisch notwendig ist. Will der Kassenpatient auch in anderen Fällen vom Chefarzt behandelt werden, muss er ohne Zusatzversicherung schnell einige Tausend Euro aus der eigenen Tasche bezahlen. Denn es ist nicht möglich, nur ausgewählte Leistungen vom Chefarzt in Anspruch zu nehmen, wie etwa eine Operation. Auch alle anderen ärztlichen und medizintechnischen Leistungen werden nach der teuren privatärztlichen Gebührenordnung abgerechnet, wenn man das "Chefarzt"-Paket wählt.

Doch der Aufstieg zum "Erste-Klasse-Patienten" durch eine stationäre Zusatzversicherung muss den Geldbeutel nicht unmäßig belasten. Viele Versicherer offerieren günstige Zusatztarife. Beim Direktversicherer KarstadtQuelle Versicherungen beispielsweise gibt es den "Krankenhaus-Plus-Tarif" mit Chefarztbehandlung und Zweibettzimmer. Ein 43-jähriger Mann und eine 43-jährige Frau, die ihn neu abschließen, zahlen hier jeweils einen Beitrag von circa 34 Euro monatlich.

Wer als gesetzlich Versicherter wie ein Privatpatient behandelt werden möchte, benötigt eine stationäre Zusatzversicherung.
Wer als gesetzlich Versicherter wie ein Privatpatient behandelt werden möchte, benötigt eine stationäre Zusatzversicherung.

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