Gesundheits-News

Fasten braucht Regeln
Die wichtigsten "Zutaten" für eine erfolgreiche Kur


(djd/pt). Immer mehr Menschen wollen ihren Körper durch eine vorübergehende Fastenkur grundlegend regenerieren. Damit ein solches Vorhaben erfolgreich verlaufen kann, sollten allerdings die wichtigsten Regeln modernen Fastens unbedingt beachtet werden.

Ganz wichtig: Der Verdauungstrakt muss sich in ein bis zwei Tagen bei leichter Kost wie Gemüse und Reis auf die Schonzeit vorbereiten können. Außerdem braucht der Körper jetzt mindestens drei Liter Flüssigkeit, um Stoffwechselabbauprodukte ausscheiden zu können. Geeignete Getränke sind Mineralwasser, Kräutertees, verdünnte Frucht- und Gemüsesäfte, salzarme Gemüsebrühe und Molke. Ob die Menge ausreicht, zeigt der Urin: Er sollte hellgelb und geruchlos sein.

Unterstützung für den Darm

Eine weitere Voraussetzung für eine erfolgreiche Kur ist die Unterstützung der Ausscheidungsvorgänge über den Darm. Zu Beginn der Fastenkur und dann an jedem zweiten Tag wird die Darmentleerung und -reinigung durch die Einnahme eines milden, natürlichen Passagesalzes unterstützt. Traditionell angewendetes Bittersalz gibt es in der Apotheke mittlerweile auch als wohlschmeckendes Sprudelsalz (etwa F.X. Passage SL von Wörwag). Auch der Entspannungsfaktor ist wichtig beim Fasten. Man sollte sich jetzt möglichst viel Ruhe gönnen, aber trotzdem die Bewegung an der frischen Luft nicht vernachlässigen.

Das passt nicht zur Kur

Alles, was belastet und nicht lebensnotwendig ist - wie Appetitzügler, Süßigkeiten, Zucker und Zigaretten - sollte konsequent weggelassen werden. Das gilt auch für ungeeignete Durstlöscher wie Kaffee, schwarzer Tee, Alkohol und Limonaden. Stress ist jetzt ebenso tabu wie sportliche Höchstleistungen, ein übervoller Terminplan und Hektik. Und nach dem Ende der Kur sollte man sich keinesfalls sofort wieder ein üppiges Mahl gönnen. Bei einigen Krankheiten, während der Schwangerschaft und der Stillzeit oder bei Unterernährung darf übrigens nicht gefastet werden.

--- Daten/Fakten oder Kurztext ---
Die richtige Fasten-Variante wählen

Fasten ist keine Null-Diät. Je nach Art der Fastenkur und nach Vorliebe sind Obst- und Gemüsesäfte, Gemüsebrühe und Molke erlaubt. Bei Mayr-Kuren werden altbackene Brötchen mit Milch verzehrt. Daneben gibt es zum Beispiel das Suppenfasten oder das Obstfasten. Fasten-Broschüren und Fasten-Anleitungen bietet kostenlos beispielsweise Wörwag Pharma unter Telefon 0800-0006721 (kostenfrei innerhalb Deutschlands) an. Informationen gibt es auch im "Expertenforum Fasten" unter www.heilfasten-tipps.de

Fastenkuren sind keine Null-Diäten: Der Körper freut sich auch über eine leichte Schonkost, wie etwa beim Suppenfasten.
Fastenkuren sind keine Null-Diäten: Der Körper freut sich auch über eine leichte Schonkost, wie etwa beim Suppenfasten.

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