Gesundheits-News

Erste Hilfe - selbst gemacht
Wettbewerb für Kinder


(djd/pt). Eltern wissen: Kleine Verletzungen wie ein aufgeschlagenes Knie oder eine blutende Nase sind bei Kindern an der Tagesordnung und können beim Spielen und Toben leicht passieren. Doch nicht immer sind Erwachsene in der Nähe, wenn Kinder sich verletzen. Deshalb ist es wichtig, dass sie lernen, sich selbst zu helfen. Eine Befragung bei 500 Grundschülern im gesamten Bundesgebiet hat jetzt ermittelt, was die Kids wissen. Die Ergebnisse zeigen: Einiges an theoretischem Wissen ist bei den meisten schon vorhanden, denn nahezu alle kennen die Notrufnummer. Anders sieht es aus, wenn es um praktische Fragen der Wundversorgung geht. So ist 40 Prozent nicht bekannt, dass Schürfwunden desinfiziert werden sollten.

Erste Hilfe Wissen ist nicht nur wichtig, sondern kann auch spannend sein. Um Wissenslücken auf diesem Gebiet zu schließen, organisierten Bayer Vital und der Verein BildungsCent von März bis Mai einen Online-Wettbewerb, an dem 39 Schulen mit rund 700 Schülern teilnahmen. Er vermittelt Kindern, Eigenverantwortung für ihren Körper zu übernehmen, um sich im Notfall selbst helfen zu können.

Kinder lernen spielerisch für den Notfall

Auf das Quiz bereiteten sich die Schüler mit einer eigens konzipierten Lerneinheit vor. Der Wettbewerbs-Charakter und die Aussicht auf einen Preis spornte die Kinder dabei zum Lernen an. Die drei erstplatzierten Teams konnten einen Erste-Hilfe-Kurs für die gesamte Schulklasse gewinnen. Die Zweitplatzierten erhielten jeweils einen Klassensatz von Franz Keggenhoffs Buch „Erste Hilfe für Kinder“, die Drittplatzierten ein spannendes Aktionsspiel für drinnen und draußen. „Die Kinder waren mit Feuereifer bei der Sache!“ berichtet Michael Müller, Klassenlehrer einer 4. Klasse. Bayer Vital engagiert sich bereits im zweiten Jahr in diesem Schulprojekt. "Mit dem Wettbewerb möchten wir Schulen bei ihrer Bildungsarbeit unterstützen und richtiges Erste-Hilfe-Verhalten fördern", erläutert Andrea Schmittel, Brandmanagerin des Unternehmens, "denn auch kleine Verletzungen können, wenn sie nicht oder unsachgemäß behandelt werden, zu Infektionen und Narben führen." Zu den ersten Maßnahmen bei kleinen Verletzungen gehört eine korrekte Wundversorgung. Ein Präparat, das hierbei unentbehrlich ist und für jahrzehntelange Erfahrung steht, ist zum Beispiel Bepanthen, die antiseptische Wundcreme zur Erstversorgung und Desinfektion verschmutzter Wunden. Anschließend kann der Heilungsprozess durch eine Bepanthen Wund- und Heilsalbe unterstützt und beschleunigt werden.

Kleine Schrammen sind bei aktiven Kindern ganz normal.
Kleine Schrammen sind bei aktiven Kindern ganz normal.

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