Gesundheits-News

Auf ein intaktes Immunsystem achten
Klimaveränderung hat Beginn der Heuschnupfen-Saison vorverlegt


(rgz). Ab Ende Februar, spätestens ab März fliegen winzige Geschosse durch die Luft. Pollen treffen im Schnitt jeden siebten Bundesbürger, circa zwölf Millionen Menschen jährlich, bei denen sie sich in die Schleimhäute bohren, zu Entzündungen und Schwellungen führen, bis die Augen tränen. Dann machen die Betroffenen lieber in einer Tiefgarage Picknick als auf einer Blumenwiese.

Über 70 Prozent mehr Allergiker

Die Folge der Klimaveränderung - eher blühende Bäume - hat für Allergiker unangenehme Folgen. Heuschnupfensymptome kommen immer früher und ziehen sich immer länger hin. Die Pollinosis, so der medizinische Begriff, hat epidemische Ausmaße erreicht. Die Zahl der Betroffenen ist seit 1990 um über 70 Prozent gestiegen.
Natürlich wäre es am einfachsten, Pollen zu meiden. Doch dieser Rat macht Allergiker ratlos, denn Pollen können über 300 Kilometer weit durch die Luft fliegen. Neben der Hyposensibilisierung, der medizinisch begleiteten Gewöhnung des Körpers an die Polleneiweiße, und der medikamentösen Symptombehandlung können Allergiker ihren Körper zusätzlich wirkungsvoll unterstützen: durch Pflege des Immunsystems.

Abwehrkette muss funktionieren

Einerseits ist für die funktionierende Abwehrleistung unseres Körpers eine intakte Darmflora entscheidend. Der Darm stellt das größte und wichtigste Immunsystem des Menschen dar. Darmflora, das dazugehörige Immunsystem und Darmwand bilden eine zusammengehörige Abwehrkette. Störungen in ihrem Zusammenspiel können allergische Reaktionen auslösen. Geeignet zur Darmsanierung sind Nahrungsmittel, die spezielle Mikroorganismen enthalten, die in der Lage sind, den Darm lebend zu erreichen, dort das Wachstum positiver Keime unterstützen und das Wachstum krankheitsfördernder Keime hemmen. Solche Nahrungsmittel sind zum Beispiel Brottrunk und Kefir. Andererseits sollte der Betroffene seinen Körper optimal mit Mikronährstoffen (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe) versorgen. Eine Unterversorgung mit diesen Vitalstoffen kann sich langfristig in chronischen Erkrankungen wie Allergien äußern.

Pollenallergie: Die Zahl der Betroffenen ist seit 1990 um über 70 Prozent gestiegen.
Pollenallergie: Die Zahl der Betroffenen ist seit 1990 um über 70 Prozent gestiegen.

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