Gesundheits-News

Aktiv gegen die Ängste
Gesundheitsindex


(djd/pt). Die meisten Deutschen sorgen sich um ihre Gesundheit und haben Angst vor schweren Erkrankungen - aber die Bundesbürger sind auch erstaunlich aktiv in ihren Bemühungen, das Entstehen von Krankheiten prophylaktisch zu vermeiden. Das sind zwei Ergebnisse einer umfangreichen Studie, die das Marktforschungsinstitut TNS Emnid für die Allianz Private Krankenversicherungs-AG erstellt hat. Die Befragung von 4.000 Menschen aus 40 Regierungsbezirken in West- und Ostdeutschland ergibt einen bundesweiten, repräsentativen Gesundheitsindex, der sowohl bei den Ängsten als auch bei den vorbeugenden Maßnahmen große regionale Unterschiede offenbart.

Angst vor Krebs ist am größten

73 Prozent der befragten Deutschen fürchten sich vor Krebserkrankungen, der mit Abstand höchste Wert. Vor einem Schlaganfall ängstigen sich 64 Prozent der Bundesbürger, vor einem Herzinfarkt 59 Prozent. Weniger als die Hälfte der Befragten - nämlich 40 Prozent - fürchtet sich vor Rückenschmerzen, 35 Prozent jagt Diabetes Angst ein, und vor einer Asthma-Erkrankung haben 31 Prozent Furcht. Die Angst vor einem bestimmten Leiden steht allerdings im Gegensatz zur Wahrscheinlichkeit, daran auch tatsächlich zu erkranken. Denn sage und schreibe 45 Prozent der Befragten litten an Rückenschmerzen, eine Volkskrankheit über alle Altersgruppen hinweg. Mit großem Abstand folgten Asthma und Diabetes, mit denen jeweils sieben Prozent zu tun haben - aber immerhin 47 Prozent der Befragten sind "pumperlgesund".

Die Deutschen tun was für ihre Gesundheit

"Die Deutschen tun aber auch etwas dafür, um das Entstehen von Krankheiten zu vermeiden oder wieder gesund zu werden", hebt Dr. Michael Albert, Vorstand der Allianz Privaten Krankenversicherung, die überraschend positiven Ergebnisse der Studie hervor. Denn 82 Prozent der Befragten gaben an, sich gesund zu ernähren, 59 Prozent informieren sich vorbeugend über Erkrankungen und Vorsorgemöglichkeiten, und mehr als die Hälfte - nämlich 56 Prozent - treibt regelmäßig Sport! Ältere tun im Übrigen deutlich mehr für ihre Gesundheit als jüngere Menschen. Beispielsweise achten 70 Prozent der 14- bis 29-Jährigen auf die Ernährung, bei den über 60-Jährigen sind es dagegen 92 Prozent.

Für den Gesundheitsindex wurden 40 deutsche Regierungsbezirke analysiert - bei der Furcht vor Krankheiten ergeben sich große regionale Unterschiede.
Für den Gesundheitsindex wurden 40 deutsche Regierungsbezirke analysiert - bei der Furcht vor Krankheiten ergeben sich große regionale Unterschiede.

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